Workflows· Betrieb & Projektmanagement

    Die Onboarding-Strecke

    Automatisiert das Kunden-Onboarding vom Status-Wechsel im CRM bis zur versandfertigen Willkommens-Mail.

    automatisierendplanendschreibend

    Beschreibung

    Ablauf

    Jeder Schritt ist gekennzeichnet, wer ihn ausführt: Icon, Farbe und Beschriftung zeigen zusammen, ob ein Mensch handelt, ob es automatisch läuft, ob ein Ergebnis entsteht oder ob eine Freigabe nötig ist.

    01Mensch

    Ein Deal wechselt im CRM auf den Status Kunde und stößt den Ablauf an.

    02Automatisch

    03Automatisch

    04Automatisch

    05Automatisch

    06Ergebnis

    Kennzeichnung
    MenschAutomatischErgebnisFreigabe

    Voraussetzungen und Betrieb

    Voraussetzungen

    • CRM-System HubSpot, Salesforce oder ein vergleichbares System liefert die Kundendaten und den Trigger.
    • PM-Tool Asana, Trello oder Monday für die Onboarding-Tasks.
    • E-Mail-Tool Gmail, Outlook oder ein vergleichbares Tool für die Willkommens-Mail.
    • LLM-Zugang und Team-Chat Zugang zu OpenAI, Claude oder Gemini sowie ein Team-Chat wie Slack oder Teams für die Benachrichtigung des Customer Success Managers.

    Testing

    • Test-Kunde Legen Sie einen Demo-Kontakt mit vollständigen Daten an und setzen Sie den Status auf Kunde.
    • Checkliste und Tasks Prüfen Sie, ob fünf bis acht branchenspezifische Tasks entstehen und dem zuständigen Customer Success Manager zugewiesen werden.
    • Welcome-Mail Prüfen Sie, ob die Mail personalisiert ist, die Daten stimmen, die Kick-off-Slots passen und der Entwurf beim Customer Success Manager bereitliegt.
    • Grenzfälle Testen Sie Anfragen ohne Branchenangabe, Solo-Unternehmen im Vergleich zu Enterprise-Kunden, andere Sprachen und mehrere Ansprechpartner.

    Go-Live

    • Freigeben Aktivieren Sie den Workflow erst, wenn Checkliste, Tasks und Mail zuverlässig stimmen.
    • Segment-Start Beginnen Sie mit einem Kundensegment und ergänzen Sie weitere Segmente schrittweise.
    • Draft-Modus Lassen Sie den ersten Lauf die Mail nur als Entwurf ablegen, damit der Customer Success Manager die Tonalität justiert.
    • Ausbauen Ergänzen Sie später eine Kalender-Einladung, Follow-ups und eine Benachrichtigung bei besonders wichtigen Kunden.

    Häufige Fehler

    • CRM-Trigger feuert nicht Prüfen Sie Webhook und den Status-Wert Kunde.
    • Tasks landen im falschen Projekt Prüfen Sie Ziel-Board und Berechtigungen.
    • Mail mit leeren Feldern Befüllen Sie die Pflichtfelder im CRM, bevor der Kunde angelegt wird.
    • Checkliste zu generisch Reichern Sie den Prompt mit branchenspezifischen Beispielen an.

    Builder-Prompt

    ZIEL
    Bauen Sie einen Workflow, der bei neuen Kunden im CRM automatisch eine passgenaue Onboarding-Checkliste generiert, die zugehörigen Tasks im PM-Tool anlegt, eine personalisierte Welcome-Mail als Entwurf vorbereitet und den zuständigen Customer Success Manager mit allen Links benachrichtigt.
    
    Passen Sie die Struktur an die Konzepte Ihres Automations-Tools an (zum Beispiel Nodes, Steps, Zaps oder Agenten-Aktionen). Erhalten Sie dabei die Trigger-Logik, die Reihenfolge und den Datenfluss.
    
    TRIGGER
    Typ: CRM-Trigger (HubSpot, Salesforce oder vergleichbar). Feuert, wenn ein Deal oder Kontakt den Status Kunde erhält.
    
    SCHRITTE
    1. Kundendaten abrufen: Kundenname, Unternehmen, Branche, gekauftes Produkt, Unternehmensgröße, Ansprechpartner (Name und Rolle) sowie den zuständigen Customer Success Manager aus dem CRM ziehen.
    2. KI-Schritt: Onboarding-Checkliste. Verwenden Sie exakt den Arbeitsprompt Onboarding-Checkliste (siehe Abschnitt Arbeitsprompts). Ausgabe: nummerierte Liste mit fünf bis acht Tasks inklusive Zeitschätzung.
    3. Tasks anlegen: Pro Task einen Eintrag im Onboarding-Board erstellen und dem zuständigen Customer Success Manager zuweisen.
    4. KI-Schritt: Welcome-Mail. Verwenden Sie exakt den Arbeitsprompt Welcome-Mail (siehe Abschnitt Arbeitsprompts), mit der Checkliste aus Schritt 2 als Eingabe. Ausgabe als E-Mail-Entwurf speichern, kein automatischer Versand.
    5. Ausgabe: Den zuständigen Customer Success Manager im Team-Chat benachrichtigen, mit Kundendaten, Link zu den Tasks und Hinweis auf den Mail-Entwurf.
    
    PROMPTS
    Übernehmen Sie die beiden Arbeitsprompts aus dem gleichnamigen Abschnitt unverändert. Achten Sie besonders auf die doppelte Bedeutung von [UNTERNEHMENSNAME]: Im Arbeitsprompt Onboarding-Checkliste bezeichnet es das Unternehmen des Kunden, im Arbeitsprompt Welcome-Mail das eigene Unternehmen. Mappen Sie beide getrennt.
    
    DATENFLUSS
    Trigger zu Schritt 1: CRM-Datensatz des neuen Kunden.
    Schritt 1 zu Schritt 2: Kundenname, Kunden-Unternehmen, Branche, Produkt, Unternehmensgröße, Ansprechpartner-Name, Ansprechpartner-Rolle.
    Schritt 1 zu Schritt 4: Ansprechpartner-Name, Kunden-Unternehmen, Produkt.
    Schritt 2 zu Schritt 4: Onboarding-Checkliste.
    
    FEHLERBEHANDLUNG
    CRM-Trigger feuert nicht: Webhook und den Status-Wert Kunde prüfen.
    Pflichtfelder fehlen, etwa Branche oder Ansprechpartner: Lauf anhalten und den Customer Success Manager mit einem Hinweis informieren, statt die Mail mit leeren Feldern zu verschicken.
    Tasks landen im falschen Projekt: Ziel-Board und Berechtigungen prüfen.
    Checkliste zu generisch: Den Prompt um branchenspezifische Beispiele ergänzen (Platzhalter [ZUSÄTZLICHE_ANFORDERUNGEN]).
    Mehrere Ansprechpartner vorhanden: Den Hauptkontakt aus dem CRM verwenden.
    
    PLATZHALTER-KONVENTION
    Alle Kundendaten sowie [ONBOARDING_CHECKLISTE] werden dynamisch aus dem CRM beziehungsweise aus Schritt 2 gemappt, wie im Datenfluss beschrieben. Nicht dynamisch, vor der Aktivierung manuell festzulegen: [CSM_NAME], [CSM_POSITION], [KONTAKTDATEN], das eigene [UNTERNEHMENSNAME] im Arbeitsprompt Welcome-Mail, [TONALITÄT], [ZUSÄTZLICHE_ANFORDERUNGEN] sowie [ZEITFENSTER] (idealerweise dynamisch aus dem Kalender des Customer Success Managers, sonst manuell). Die eckigen Klammern im Beispiel-Format des Arbeitsprompts Onboarding-Checkliste sind Format-Anweisungen an das Sprachmodell und bleiben unverändert. Listen Sie alle manuell zu konfigurierenden Platzhalter am Ende gesondert auf.
    
    SELBSTPRÜFUNG VOR ABSCHLUSS
    Prüfen Sie, bevor Sie den Workflow als fertig melden:
    1. Sind alle Schritte korrekt verbunden, und wird die Welcome-Mail ausschließlich als Entwurf gespeichert?
    2. Sind beide Arbeitsprompts vollständig und unverändert eingefügt, und ist die doppelte Bedeutung von [UNTERNEHMENSNAME] korrekt aufgelöst?
    3. Werden die Tasks dem richtigen Customer Success Manager zugewiesen, und enthält die Benachrichtigung alle Links?
    4. Sind alle Punkte aufgelistet, die manuell konfiguriert werden müssen: CRM-Webhook, Onboarding-Board, CSM-Daten, Tonalität, Quelle der Zeitfenster und LLM-Zugang?

    Arbeitsprompts

    Onboarding-Checkliste

    Erstellt aus den Kundendaten eine branchen- und produktspezifische Checkliste mit fünf bis acht Tasks und Zeitschätzung.

    Sie sind eine erfahrene Customer Success Managerin oder ein erfahrener Customer Success Manager. Erstellen Sie eine personalisierte Onboarding-Checkliste für folgenden neuen Kunden:
    
    Kundendaten:
    - Name: [KUNDENNAME]
    - Unternehmen: [UNTERNEHMENSNAME]
    - Branche: [BRANCHE]
    - Produkt/Service: [PRODUKT]
    - Unternehmensgröße: [MITARBEITERANZAHL]
    - Ansprechpartner: [ANSPRECHPARTNER_NAME] ([ANSPRECHPARTNER_ROLLE])
    
    Ihre Aufgabe:
    Erstellen Sie eine Onboarding-Checkliste mit 5 bis 8 konkreten Tasks, die auf die Branche und das Produkt zugeschnitten sind. Berücksichtigen Sie dabei:
    - branchenspezifische Best Practices
    - produktspezifische Einrichtungsschritte
    - die Unternehmensgröße (kleinere Unternehmen brauchen einfachere Prozesse)
    
    Format:
    Geben Sie die Checkliste als nummerierte Liste aus. Jeder Task soll konkret, umsetzbar und mit einer geschätzten Zeitangabe versehen sein.
    
    Beispiel-Format:
    1. [Task-Name]: [Kurze Beschreibung] (Dauer: [Zeitangabe])
    
    [ZUSÄTZLICHE_ANFORDERUNGEN]

    Welcome-Mail

    Verfasst aus der Onboarding-Checkliste eine persönliche Willkommens-Mail mit Terminvorschlägen für den Kick-off-Call.

    Sie sind der Customer Success Manager [CSM_NAME] von [UNTERNEHMENSNAME]. Schreiben Sie eine herzliche, professionelle Willkommens-E-Mail an einen neuen Kunden.
    
    Kundendaten:
    - Ansprechpartner: [ANSPRECHPARTNER_NAME]
    - Unternehmen: [KUNDENUNTERNEHMEN]
    - Produkt/Service: [PRODUKT]
    
    Onboarding-Checkliste:
    [ONBOARDING_CHECKLISTE]
    
    E-Mail-Struktur:
    1. Persönliche Begrüßung und Willkommen
    2. Kurze Vorstellung als zuständiger Customer Success Manager
    3. Überblick über die nächsten Schritte, mit Bezug auf die Onboarding-Checkliste
    4. Einladung zu einem Kick-off-Call, mit zwei bis drei vorgeschlagenen Zeitfenstern: [ZEITFENSTER]
    5. Kontaktinformationen und Verfügbarkeit
    6. Motivierender Abschluss
    
    Tonalität: [TONALITÄT] (zum Beispiel professionell-freundlich, locker-modern, formell)
    
    Wichtig:
    - Halten Sie die E-Mail auf maximal 250 Wörter.
    - Verwenden Sie eine klare Struktur mit Absätzen.
    - Integrieren Sie einen klaren Call-to-Action für den Kick-off-Call.
    - Unterschreiben Sie mit: [CSM_NAME], [CSM_POSITION], [KONTAKTDATEN]

    JSON-Export

    Einrichtung

    Zwei Wege führen zum Ziel. Wählen Sie den, der zu Ihrem Setup passt.

    Geeignet, wenn Sie den Workflow in Ihrem eigenen Automations-Tool aufbauen möchten.

    1. Öffnen Sie Ihr Workflow-Tool, etwa n8n, Make, Zapier oder Langdock.
    2. Legen Sie einen neuen Workflow an und vergeben Sie einen Namen.
    3. Wählen Sie die KI-gestützte Erstellung, sofern Ihr Tool sie anbietet.
    4. Fügen Sie den Builder-Prompt von oben vollständig ein.
    5. Prüfen Sie das Ergebnis gegen die Schrittfolge in diesem Dokument und ergänzen Sie Zugänge und Kanäle.

    Geeignet, wenn Sie den Workflow unverändert übernehmen möchten.

    1. Laden Sie die JSON-Datei aus dem Abschnitt JSON-Export herunter.
    2. Öffnen Sie den Workflow-Bereich Ihres Tools und legen Sie einen neuen Workflow an.
    3. Vergeben Sie einen Namen und bestätigen Sie die Anlage.
    4. Öffnen Sie das Menü am Workflow-Namen und wählen Sie den Import einer JSON-Datei.
    5. Laden Sie die Datei hoch und hinterlegen Sie anschließend Ihre eigenen Zugänge.
    6. Führen Sie einen Testlauf durch, bevor Sie den Workflow aktivieren.

    Stand:

    Im Workshop wird daraus Ihre Methode.

    Aus einem einzelnen Prompt wird eine wiederholbare Methode. Das zeigen wir im Workshop Vom Prompt zur Methode.

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    Gespräch statt Pitch

    Erst verstehen, dann entscheiden. Wir nehmen uns Zeit für ein erstes Gespräch, ohne Verkaufsdruck, ohne Verpflichtung.

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