Tools· Betrieb & Projektmanagement

    Google Calendar

    Webbasierte Kalenderanwendung von Google für Termine, Einladungen und geteilte Kalender, mit Buchungsseiten, Ressourcenverwaltung und tiefer Anbindung an Gmail, Meet und Drive.

    ausführbarplanendFreemium

    Beschreibung

    Stärken

    Verzahnung mit Workspace
    Termine übernehmen automatisch Reise- und Reservierungsbestätigungen aus Gmail, Aufgaben mit Datum aus Tasks erscheinen im Kalender, und ein Meet-Link lässt sich mit einem Klick an einen Termin anhängen.
    Eingebaute Terminbuchung
    Eine Buchungsseite lässt sich direkt in Calendar einrichten, ohne zusätzliche App oder Erweiterung. Externe Kontakte wählen darüber selbstständig einen freien Slot.
    Mehrere Kalender im Überblick
    Arbeits-, Privat- und weitere Kalender lassen sich getrennt führen und in einer Gesamtansicht übereinanderlegen.
    Zeit- und Fokusmanagement
    Time Insights zeigen, wie sich die eigene Zeit auf Personen und Themen verteilt. Fokuszeit blendet Benachrichtigungen aus und lehnt Meetings in dieser Zeit automatisch ab.
    Migrationswerkzeuge
    Für den Wechsel aus anderen Systemen, unter anderem aus Microsoft- und IBM-Kalenderumgebungen, stehen eigene Migrationsoptionen bereit.

    Einschätzung

    KI-Funktionen

    • Terminvorschläge in Gmail Gemini ermittelt in Gmail passende Meetingzeiten auf Basis von E-Mail-Kontext und bestehendem Kalender und erlaubt das Teilen von Terminoptionen direkt aus der Mail heraus.
    • Termine aus E-Mails übernehmen Erkennt Gemini Termindetails in einer E-Mail, lässt sich der Termin per Klick auf die Schaltfläche „Zum Kalender hinzufügen" mit den erfassten Angaben übernehmen.

    Wofür geeignet

    • Teams und Organisationen im Google-Workspace-Ökosystem, die einen zentralen, geteilten Kalender brauchen
    • Terminabstimmung über Zeitzonen hinweg mit automatischer Überlagerung mehrerer Kalender
    • Einfache, kundenseitige Terminbuchung über öffentliche Buchungsseiten ohne zusätzliches Tool
    • Raum- und Ressourcenverwaltung in Büros mit mehreren Meetingräumen
    • Automatisierung von Termin-Workflows über die Calendar API

    Einschränkungen und Hinweise

    • Buchungslogik begrenzt Für mehrstufiges Routing, umfangreichere Zahlungsanbindung oder feingranulare Verfügbarkeitssteuerung sind spezialisierte Terminbuchungstools ausgereifter als die eingebaute Buchungsseite.
    • Kein Einzelprodukt im Geschäftskontext Im Workspace-Umfeld ist Calendar nicht separat buchbar, sondern an einen Google-Workspace-Plan gekoppelt.
    • Erweiterte Buchungsfunktionen planabhängig Mehrere Buchungsseiten, eine Stripe-Zahlungsanbindung und einzelne Gemini-Funktionen sind nicht in jedem Tarif enthalten, sondern bestimmten Workspace-Plänen vorbehalten.

    Quick Start

    1. Google Calendar mit dem eigenen Google-Konto öffnen und prüfen, welche Termine bereits automatisch aus Gmail und Tasks eingelaufen sind.
    2. Arbeitsort und Arbeitszeiten hinterlegen, damit Kolleginnen und Kollegen die eigene Verfügbarkeit sehen.
    3. Bei Bedarf eine Buchungsseite anlegen, über die externe Kontakte selbstständig einen freien Termin wählen.
    4. Weitere Kalender für Arbeit, Privates oder Projekte anlegen und in der Gesamtansicht überlagern.
    5. In Gmail die Gemini-Terminvorschläge testen, um Termine direkt aus E-Mails zu übernehmen.

    Tipps

    • Fokuszeit im Kalender blocken, um Benachrichtigungen auszublenden und Meetings in dieser Zeit automatisch abzulehnen.
    • Time Insights regelmäßig prüfen, um zu sehen, wie sich die eigene Zeit auf Personen und Themen verteilt.
    • Kalender farblich codieren und zwischen hellem, dunklem oder Systemdesign wählen, um die Übersicht zu behalten.
    • Vor einer Migration aus Microsoft- oder IBM-Kalendersystemen die vorhandenen Migrationswerkzeuge von Google Workspace prüfen, statt Termine manuell zu übertragen.

    Zugang

    Stand: · Angaben zu Preisen, Tarifen und Funktionen sind eine Momentaufnahme. Vor einer Entscheidung lohnt der Blick auf die Anbieterseite.

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