Workflows· Vertrieb & Outreach

    Die Pipeline-Schiene

    Ein wöchentlicher Report, der Ihre offene Pipeline aus dem CRM liest und zeigt, wo im Sales-Team diese Woche Aufmerksamkeit nötig ist.

    automatisierendanalytischstrukturierend

    Beschreibung

    Ablauf

    Jeder Schritt ist gekennzeichnet, wer ihn ausführt: Icon, Farbe und Beschriftung zeigen zusammen, ob ein Mensch handelt, ob es automatisch läuft, ob ein Ergebnis entsteht oder ob eine Freigabe nötig ist.

    01Mensch

    Der Workflow startet wöchentlich, zum Beispiel montags um acht Uhr.

    02Automatisch

    03Automatisch

    04Automatisch

    05Ergebnis

    Kennzeichnung
    MenschAutomatischErgebnisFreigabe

    Voraussetzungen und Betrieb

    Voraussetzungen

    • CRM-System HubSpot, Salesforce oder vergleichbar, muss alle offenen Deals mit Wert, Wahrscheinlichkeit und Aktivität liefern.
    • E-Mail oder Ablage Gmail, Outlook, Notion oder Drive für den fertigen Report.
    • Stagnations-Regeln Schwellenwerte für inaktive Tage, Phasendauer und Mindest-Dealwert.
    • LLM-Zugang API-Key für OpenAI, Claude oder Gemini.

    Testing

    • Test-Run Lösen Sie den Workflow manuell aus und lassen Sie ihn gegen eine bekannte Pipeline laufen.
    • Daten-Abruf Prüfen Sie, ob alle offenen Deals vollständig mit Wert, Wahrscheinlichkeit und Aktivität abgerufen werden.
    • Analyse und Report Prüfen Sie, ob die Top-3-Risiken und -Chancen nachvollziehbar sind und der Report vollständig ist.
    • Edge Cases Testen Sie Grenzfälle: sehr wenige Deals, mehr als 500 Deals, Deals ohne Owner und mehrere Währungen.

    Go-Live

    • Freigeben Aktivieren Sie den Workflow erst, wenn Datenabruf, Analyse und Versand zuverlässig laufen.
    • Draft-Modus Lassen Sie den Report zwei bis drei Wochen nur an den Sales Lead gehen und kalibrieren Sie die Schwellenwerte.
    • Schwellen Justieren Sie die Schwellenwerte für Inaktivität, Stagnation und Mindest-Dealwert anhand der ersten Ergebnisse.
    • Ausbauen Ergänzen Sie bei Bedarf Slack-Posting, einen Trendvergleich zur Vorwoche oder eine Variante je Vertriebsmitarbeiter.

    Häufige Fehler

    • Leere Deal-Liste Erweitern Sie den CRM-Filter oder passen Sie den betrachteten Zeitraum an.
    • Wichtige Felder fehlen Ergänzen Sie die Abfrage um Aktivität und Abschlusswahrscheinlichkeit.
    • HTML-Formatierung kaputt Stellen Sie die E-Mail auf HTML um oder weichen Sie auf reinen Text aus.
    • Analyse wirkt generisch Machen Sie den Unternehmenskontext im Prompt konkret, statt ihn allgemein zu lassen.

    Builder-Prompt

    ZIEL
    Bauen Sie einen Workflow, der jeden Montag alle offenen Deals aus dem CRM zieht, Risiken, Chancen und stagnierende Deals per KI erkennt und daraus einen strukturierten Pipeline-Report für das Sales-Team erzeugt.
    
    Passen Sie die Struktur an die Konzepte Ihres Automations-Tools an (zum Beispiel Nodes, Steps, Zaps oder Agenten-Aktionen). Erhalten Sie dabei die Trigger-Logik, die Reihenfolge und den Datenfluss.
    
    TRIGGER
    Typ: zeitgesteuert, wöchentlich, zum Beispiel montags um acht Uhr.
    
    SCHRITTE (sequenziell)
    1. Deals abrufen: Ziehen Sie alle offenen Deals aus dem CRM (HubSpot, Salesforce oder vergleichbar). Erfassen Sie je Deal mindestens Name, Wert, Abschlusswahrscheinlichkeit, Phase, Zeit in der Phase, Datum der letzten Aktivität und Owner.
    2. Daten aufbereiten: Formatieren Sie die Deals als strukturierte Liste und berechnen Sie Inaktivitätstage und Phasendauer je Deal.
    3. KI-Schritt: Pipeline-Analyse. Setzen Sie exakt den Arbeitsprompt „Pipeline-Analyse" ein (siehe Abschnitt Arbeitsprompts). Ergebnis ist der fertige Report.
    4. Ausgabe: Versenden Sie den Report per E-Mail ans Sales-Team und/oder legen Sie ihn als Seite in Notion oder Drive ab.
    
    PROMPT-VORGABEN
    Für den Analyseschritt gibt es einen festen Arbeitsprompt, siehe Abschnitt Arbeitsprompts. Übernehmen Sie ihn unverändert und vollständig in Schritt 3.
    
    DATENFLUSS
    Schritt 1 und 2 zu Schritt 3: die aufbereitete Deal-Liste als Eingabe für den Platzhalter der Pipeline-Daten im Arbeitsprompt.
    Schritt 3 zu Schritt 4: der fertige Report.
    
    FEHLERBEHANDLUNG
    Leere Deal-Liste: Prüfen oder erweitern Sie den CRM-Filter, statt einen leeren Report zu versenden. Senden Sie stattdessen einen kurzen Hinweis.
    Wichtige Felder fehlen (Aktivität, Abschlusswahrscheinlichkeit): Ergänzen Sie die CRM-Abfrage um diese Felder, ohne sie ist die Analyse nicht belastbar.
    Sehr große Pipeline (mehr als 500 Deals): Filtern Sie die Deals vorab nach Wert oder Priorität, oder analysieren Sie in Batches und aggregieren Sie anschließend.
    Mehrere Währungen: Normalisieren Sie die Werte vor der Analyse oder weisen Sie die Währung je Deal gesondert aus.
    E-Mail-Formatierung fehlerhaft: Verwenden Sie eine HTML-fähige E-Mail oder stellen Sie auf reinen Text um.
    Analyse wirkt generisch: Füllen Sie den Unternehmenskontext im Arbeitsprompt konkret, mit Produkten, Vertriebszyklen und typischen Deal-Größen.
    
    PLATZHALTER-KONVENTION
    Alle Platzhalter in eckigen Klammern im Arbeitsprompt sind Variablen. Dynamisch gemappt wird die aufbereitete Deal-Liste, wie im Datenfluss beschrieben. Nicht dynamisch sind der Mindest-Dealwert, die Stagnationstage und der Unternehmenskontext: Diese legen Sie vor der Aktivierung selbst fest. Listen Sie alle manuell zu konfigurierenden Platzhalter am Ende gesondert auf.
    
    SELBSTPRÜFUNG VOR ABSCHLUSS
    Prüfen Sie, bevor Sie den Workflow als fertig melden:
    1. Sind alle Schritte korrekt verbunden und ist der wöchentliche Trigger konfiguriert?
    2. Ist der Arbeitsprompt vollständig und unverändert eingesetzt, und liefert der CRM-Abruf alle benötigten Felder?
    3. Kommt der Report korrekt formatiert im gewählten Kanal an (E-Mail, Notion oder Drive)?
    4. Sind alle Punkte aufgelistet, die manuell konfiguriert werden müssen: CRM-Zugang und Filter, Empfänger oder Ablageort, LLM-Zugang, Mindest-Dealwert, Stagnationstage und Unternehmenskontext?

    Arbeitsprompts

    Prompt: Pipeline-Analyse

    Analysiert die wöchentliche Pipeline-Übersicht und erstellt daraus einen priorisierten Report mit Risiken, Chancen und stagnierenden Deals.

    Sie sind ein erfahrener Sales-Analyst. Analysieren Sie die folgende Pipeline-Übersicht und erstellen Sie daraus einen professionellen wöchentlichen Report für das Sales-Team. Wo Angaben in den Pipeline-Daten fehlen oder unklar sind, kennzeichnen Sie die betroffene Aussage ausdrücklich als Annahme, statt sie stillschweigend zu ergänzen.
    
    Pipeline-Daten:
    [CRM_DEAL_DATEN]
    
    Bewerten Sie die Deals nach folgenden Kriterien:
    Risiken: Deals ohne Aktivität seit mehr als 14 Tagen, Deals mit sinkender Abschlusswahrscheinlichkeit, überfällige Follow-ups.
    Chancen: Deals mit einem Wert über [MINDEST_DEAL_WERT] und einer Wahrscheinlichkeit über 70 Prozent, Deals kurz vor dem Abschluss.
    Stagnierende Deals: Deals, die länger als [STAGNATIONS_TAGE] Tage in derselben Phase stehen.
    
    Gliedern Sie den Report wie folgt:
    1. Executive Summary: drei bis vier Sätze zu Gesamtwert der Pipeline, Anzahl der Deals und den wichtigsten Erkenntnissen.
    2. Top 3 Risiken: je Deal Name, Wert, Grund und Handlungsempfehlung.
    3. Top 3 Chancen: je Deal Name, Wert und nächste Schritte.
    4. Stagnierende Deals: Liste mit Empfehlungen.
    5. Zusammenfassung und Wochenpriorität.
    
    Formatieren Sie den Report professionell, mit klaren Überschriften und Bullet Points. Bleiben Sie konkret und handlungsorientiert.
    
    Unternehmenskontext: [FIRMEN_KONTEXT]

    JSON-Export

    Einrichtung

    Zwei Wege führen zum Ziel. Wählen Sie den, der zu Ihrem Setup passt.

    Geeignet, wenn Sie den Workflow in Ihrem eigenen Automations-Tool aufbauen möchten.

    1. Öffnen Sie Ihr Workflow-Tool, etwa n8n, Make, Zapier oder Langdock.
    2. Legen Sie einen neuen Workflow an und vergeben Sie einen Namen.
    3. Wählen Sie die KI-gestützte Erstellung, sofern Ihr Tool sie anbietet.
    4. Fügen Sie den Builder-Prompt von oben vollständig ein.
    5. Prüfen Sie das Ergebnis gegen die Schrittfolge in diesem Dokument und ergänzen Sie Zugänge und Kanäle.

    Geeignet, wenn Sie den Workflow unverändert übernehmen möchten.

    1. Laden Sie die JSON-Datei aus dem Abschnitt JSON-Export herunter.
    2. Öffnen Sie den Workflow-Bereich Ihres Tools und legen Sie einen neuen Workflow an.
    3. Vergeben Sie einen Namen und bestätigen Sie die Anlage.
    4. Öffnen Sie das Menü am Workflow-Namen und wählen Sie den Import einer JSON-Datei.
    5. Laden Sie die Datei hoch und hinterlegen Sie anschließend Ihre eigenen Zugänge.
    6. Führen Sie einen Testlauf durch, bevor Sie den Workflow aktivieren.

    Stand:

    Im Workshop wird daraus Ihre Methode.

    Aus einem einzelnen Prompt wird eine wiederholbare Methode. Das zeigen wir im Workshop Vom Prompt zur Methode.

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    Gespräch statt Pitch

    Erst verstehen, dann entscheiden. Wir nehmen uns Zeit für ein erstes Gespräch, ohne Verkaufsdruck, ohne Verpflichtung.

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