Workflows· Vertrieb & Outreach

    Die Termin-Briefing-Staffel

    Ein Workflow, der jeden Kundentermin automatisch vorbereitet: Er zieht Kalenderdetails, CRM-Historie und aktuelle Web-Recherche zusammen und legt Ihnen ein fertiges Briefing vor, statt Sie kurz vorher selbst googeln zu lassen.

    automatisierendrecherchierendstrukturierend

    Beschreibung

    Ablauf

    Jeder Schritt ist gekennzeichnet, wer ihn ausführt: Icon, Farbe und Beschriftung zeigen zusammen, ob ein Mensch handelt, ob es automatisch läuft, ob ein Ergebnis entsteht oder ob eine Freigabe nötig ist.

    01Mensch

    Ein neuer Termin im Kalender mit dem Label „Kundentermin“ oder mit externen Teilnehmern startet den Ablauf.

    02Automatisch

    03Automatisch

    04Automatisch

    05Automatisch

    06Ergebnis

    Kennzeichnung
    MenschAutomatischErgebnisFreigabe

    Voraussetzungen und Betrieb

    Voraussetzungen

    • Kalender-Tool Google, Outlook oder Calendly liefert Termin und Teilnehmerdaten.
    • CRM-System HubSpot, Salesforce oder vergleichbar für Kontakt, Deal-Stage und Interaktionshistorie.
    • Web-Recherche Eine Search-API oder ein Dienst wie Perplexity für aktuelle News und Updates.
    • LLM-Zugang und Zustellung Ein API-Zugang zu OpenAI, Claude oder Gemini sowie ein Zustellweg wie Gmail, Notion oder Slack.

    Testing

    • Test-Termin Legen Sie einen Kalender-Termin in zwei Stunden mit einem CRM-Kontakt und dem Label „Kundentermin“ an.
    • CRM und Web-Recherche Prüfen Sie, ob Kontakt-Match, letzte Interaktionen und aktuelle News im Briefing ankommen.
    • Briefing-Struktur Prüfen Sie, ob Kontext, Entwicklungen, Gesprächsthemen und offene Punkte sauber voneinander getrennt sind.
    • Grenzfälle Testen Sie einen Termin ohne CRM-Match, mit mehreren Firmen, sehr kurzfristig angesetzt und mit mehrdeutigem Namen.

    Go-Live

    • Freigeben Aktivieren Sie den Workflow erst, wenn Filter, CRM-Lookup, Web-Recherche und Zustellung sauber zusammenspielen.
    • Pilot Stimmen Sie das Briefing-Template mit dem Vertrieb ab und starten Sie mit einem Team.
    • Iterieren Justieren Sie Quellen und Keywords der Web-Recherche über zwei bis drei Wochen.
    • Ausbauen Ergänzen Sie bei Bedarf eine Slack-Kurzversion, eine Konkurrenz-Analyse, eine automatische Agenda oder ein Follow-up.

    Häufige Fehler

    • Kalender-Trigger feuert nicht Prüfen Sie Label oder Kategorie für Kundentermine auf korrekte Zuordnung.
    • CRM-Daten fehlen Stellen Sie sicher, dass der Abgleich über die E-Mail-Adresse läuft, nicht über den Namen.
    • Web-Recherche bleibt leer Prüfen Sie Namens-Extraktion und Search-API und legen Sie einen Fallback fest.
    • Briefing zu lang Begrenzen Sie im Prompt die Länge strikt auf eine Seite und auf feste Abschnittslängen.

    Builder-Prompt

    ZIEL
    Bauen Sie einen Workflow, der vor jedem Kundentermin automatisch ein strukturiertes Briefing aus Kalenderdetails, CRM-Kontext und aktueller Web-Recherche erstellt und es rechtzeitig vor dem Termin an den Termin-Owner zustellt.
    
    Passen Sie die Struktur an die Konzepte Ihres Automations-Tools an, zum Beispiel Nodes, Steps, Zaps oder Agenten-Aktionen. Erhalten Sie dabei die Trigger-Logik, die Reihenfolge, die Parallelität und den Datenfluss.
    
    TRIGGER
    Typ: neuer Termin im Kalender (Google Calendar, Outlook oder Calendly), alternativ zeitgesteuert, zum Beispiel zwei Stunden vor Terminbeginn.
    Filter: nur Kundentermine, also ein Termin mit dem Label oder der Kategorie „Kundentermin“, oder mit mindestens einem externen Teilnehmer, dessen E-Mail-Domain von der eigenen Domain abweicht.
    
    SCHRITTE
    1. Termin-Kontext extrahieren: Teilnehmer mit Namen und E-Mail-Adressen, Firma, Agenda beziehungsweise Betreff, Datum und Uhrzeit. Im Anschluss laufen Schritt 2 und Schritt 3 parallel.
    2. CRM-Lookup (HubSpot, Salesforce oder vergleichbar): Gleichen Sie über die E-Mail-Adresse ab, nicht über den Namen. Laden Sie Kontakt, Deal-Stage, letzte Interaktionen und Notizen.
    3. Web-Recherche (Search-API, Perplexity oder vergleichbar): aktuelle Unternehmens-News, LinkedIn-Updates und relevante Trigger-Events zu Firma und Person.
    4. KI-Schritt: Briefing generieren. Nutzen Sie exakt den Prompt „Recherche-Analyse und Briefing“ weiter unten. Eingaben: Termin-Details aus Schritt 1, CRM-Daten aus Schritt 2, Recherche-Ergebnisse aus Schritt 3.
    5. Ausgabe: Stellen Sie das Briefing per E-Mail an den Termin-Owner zu, alternativ als Notion-Seite oder als Slack-Nachricht mit Link, rechtzeitig vor Terminbeginn.
    
    PROMPTS (exakt und unverändert übernehmen)
    Prompt 1, Recherche-Analyse und Briefing:
    """
    Sie sind ein Vertriebs-Assistent und bereiten ein Kundengespräch vor.
    
    Termin-Details:
    Kunde: [KUNDENNAME]
    Unternehmen: [UNTERNEHMENSNAME]
    Termin: [DATUM] um [UHRZEIT]
    Thema: [TERMINBETREFF]
    
    CRM-Daten:
    [LETZTE_INTERAKTIONEN]
    
    Aktuelle Recherche:
    [WEB_RECHERCHE_ERGEBNISSE]
    
    Erstellen Sie ein strukturiertes Termin-Briefing mit folgenden Abschnitten:
    
    1. Kundenkontext (zwei bis drei Sätze): Wer ist der Kunde, welche Rolle hat er, welche Beziehung besteht bereits?
    2. Aktuelle Entwicklungen (drei bis vier Bulletpoints): relevante News, Unternehmensentwicklungen, LinkedIn-Updates.
    3. Gesprächsthemen (drei bis fünf Bulletpoints): konkrete Themen, die im Gespräch angesprochen werden sollten.
    4. Offene Punkte (zwei bis drei Bulletpoints): was laut CRM-Historie noch zu klären oder nachzufassen ist.
    5. Empfohlene Vorbereitung (ein bis zwei Sätze): was vor dem Termin noch erledigt werden sollte.
    
    Halten Sie das Briefing prägnant, handlungsorientiert und auf maximal eine Seite.
    """
    
    DATENFLUSS
    Schritt 1 zu Schritt 2: E-Mail-Adressen der externen Teilnehmer und Firmenname.
    Schritt 1 zu Schritt 3: Firmenname und Teilnehmer-Namen.
    Schritt 1 bis 3 zu Schritt 4: [KUNDENNAME], [UNTERNEHMENSNAME], [DATUM], [UHRZEIT], [TERMINBETREFF], [LETZTE_INTERAKTIONEN], [WEB_RECHERCHE_ERGEBNISSE].
    Schritt 4 zu Schritt 5: fertiges Briefing, maximal eine Seite.
    
    FEHLERBEHANDLUNG
    Kein CRM-Match: Erstellen und versenden Sie das Briefing trotzdem, mit dem Hinweis „Kein CRM-Eintrag gefunden“ und leerem CRM-Abschnitt.
    Web-Recherche liefert nichts: Erstellen Sie das Briefing nur aus Termin- und CRM-Kontext und kennzeichnen Sie dies im Briefing.
    Mehrdeutiger Firmen- oder Personenname: Priorisieren Sie den Abgleich über die E-Mail-Domain.
    Sehr kurzfristiger Termin: Führen Sie den Workflow sofort aus, statt auf den geplanten Vorlauf zu warten.
    
    PLATZHALTER-KONVENTION
    Alle Platzhalter in eckigen Klammern sind Variablen. Mappen Sie sie dynamisch auf Daten aus vorherigen Schritten, wie im Datenfluss beschrieben. Platzhalter, die sich nicht dynamisch befüllen lassen, legen Sie vor der Aktivierung manuell fest. Listen Sie diese am Ende gesondert auf.
    
    SELBSTPRÜFUNG VOR ABSCHLUSS
    Prüfen Sie, bevor Sie den Workflow als fertig melden:
    1. Sind alle Schritte korrekt verbunden, inklusive der Parallelität von Schritt 2 und Schritt 3?
    2. Ist der Prompt vollständig und unverändert eingefügt und sind alle Platzhalter gemappt?
    3. Sind Trigger-Filter und Zustellkanal wie spezifiziert konfiguriert?
    4. Sind alle Punkte aufgelistet, die manuell konfiguriert werden müssen: die Kalender-Verbindung, der CRM-Zugang, der Search-API-Zugang, das Owner- beziehungsweise Empfänger-Mapping und das Label „Kundentermin“?

    Arbeitsprompts

    Recherche-Analyse und Briefing

    Wird in Schritt 5 eingesetzt, um aus Termin-Details, CRM-Daten und Web-Recherche ein strukturiertes Termin-Briefing zu erstellen.

    Sie sind ein Vertriebs-Assistent und bereiten ein Kundengespräch vor.
    
    Termin-Details:
    Kunde: [KUNDENNAME]
    Unternehmen: [UNTERNEHMENSNAME]
    Termin: [DATUM] um [UHRZEIT]
    Thema: [TERMINBETREFF]
    
    CRM-Daten:
    [LETZTE_INTERAKTIONEN]
    
    Aktuelle Recherche:
    [WEB_RECHERCHE_ERGEBNISSE]
    
    Erstellen Sie ein strukturiertes Termin-Briefing mit folgenden Abschnitten:
    
    1. Kundenkontext (zwei bis drei Sätze): Wer ist der Kunde, welche Rolle hat er, welche Beziehung besteht bereits?
    2. Aktuelle Entwicklungen (drei bis vier Bulletpoints): relevante News, Unternehmensentwicklungen, LinkedIn-Updates.
    3. Gesprächsthemen (drei bis fünf Bulletpoints): konkrete Themen, die im Gespräch angesprochen werden sollten.
    4. Offene Punkte (zwei bis drei Bulletpoints): was laut CRM-Historie noch zu klären oder nachzufassen ist.
    5. Empfohlene Vorbereitung (ein bis zwei Sätze): was vor dem Termin noch erledigt werden sollte.
    
    Halten Sie das Briefing prägnant, handlungsorientiert und auf maximal eine Seite.

    JSON-Export

    Einrichtung

    Zwei Wege führen zum Ziel. Wählen Sie den, der zu Ihrem Setup passt.

    Geeignet, wenn Sie den Workflow in Ihrem eigenen Automations-Tool aufbauen möchten.

    1. Öffnen Sie Ihr Workflow-Tool, etwa n8n, Make, Zapier oder Langdock.
    2. Legen Sie einen neuen Workflow an und vergeben Sie einen Namen.
    3. Wählen Sie die KI-gestützte Erstellung, sofern Ihr Tool sie anbietet.
    4. Fügen Sie den Builder-Prompt von oben vollständig ein.
    5. Prüfen Sie das Ergebnis gegen die Schrittfolge in diesem Dokument und ergänzen Sie Zugänge und Kanäle.

    Geeignet, wenn Sie den Workflow unverändert übernehmen möchten.

    1. Laden Sie die JSON-Datei aus dem Abschnitt JSON-Export herunter.
    2. Öffnen Sie den Workflow-Bereich Ihres Tools und legen Sie einen neuen Workflow an.
    3. Vergeben Sie einen Namen und bestätigen Sie die Anlage.
    4. Öffnen Sie das Menü am Workflow-Namen und wählen Sie den Import einer JSON-Datei.
    5. Laden Sie die Datei hoch und hinterlegen Sie anschließend Ihre eigenen Zugänge.
    6. Führen Sie einen Testlauf durch, bevor Sie den Workflow aktivieren.

    Stand:

    Im Workshop wird daraus Ihre Methode.

    Aus einem einzelnen Prompt wird eine wiederholbare Methode. Das zeigen wir im Workshop Vom Prompt zur Methode.

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    Gespräch statt Pitch

    Erst verstehen, dann entscheiden. Wir nehmen uns Zeit für ein erstes Gespräch, ohne Verkaufsdruck, ohne Verpflichtung.

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