Workflows· Meetings & Protokolle

    Die Meeting-Brücke

    Ein Workflow, der nach jedem Meeting automatisch das Transkript zieht, daraus ein strukturiertes Memo mit Action Items baut und ein Follow-up an alle Teilnehmer vorbereitet.

    automatisierendstrukturierendschreibend

    Beschreibung

    Ablauf

    Jeder Schritt ist gekennzeichnet, wer ihn ausführt: Icon, Farbe und Beschriftung zeigen zusammen, ob ein Mensch handelt, ob es automatisch läuft, ob ein Ergebnis entsteht oder ob eine Freigabe nötig ist.

    01Mensch

    Ein Meeting endet, der Kalender-Event startet den Workflow mit fünf bis zehn Minuten Puffer, damit das Transkript vollständig vorliegt.

    02Automatisch

    03Automatisch

    04Automatisch

    05Automatisch

    06Ergebnis

    Kennzeichnung
    MenschAutomatischErgebnisFreigabe

    Voraussetzungen und Betrieb

    Voraussetzungen

    • Meeting-Tool mit Transkript Zoom, Meet oder Teams mit aktivierter Transkription.
    • Kalender-Tool Google Calendar oder Outlook als Trigger, inklusive Teilnehmer-Metadaten.
    • Notiz- und E-Mail-Tool Notion oder OneNote für das Memo, Gmail oder Outlook für das Follow-up.
    • LLM-Zugang Ein API-Key für OpenAI, Claude oder Gemini.

    Testing

    • Test-Meeting durchspielen Ein Meeting von fünf bis zehn Minuten mit aktivierter Transkription vollständig testen.
    • Memo prüfen Sind Kernthemen, Entscheidungen und Action Items vollständig erfasst?
    • Mail und Ablage prüfen Ist das Follow-up bei allen Teilnehmern angekommen, liegt das Memo am richtigen Ort?
    • Timing und Grenzfälle Läuft der Workflow innerhalb von fünf bis zehn Minuten durch? Kurze Meetings und Meetings mit externen Teilnehmern gesondert testen.

    Go-Live

    • Freigeben Erst aktivieren, wenn das Test-Meeting sauber durchläuft.
    • Memo-Vorlage festlegen Eine einheitliche Struktur für alle Meetings bestimmen.
    • Versandregel festlegen Intern automatischen Versand, extern Entwurf zur Prüfung klar definieren.
    • Nachschärfen Die ersten zehn Meetings mitlesen und Prompt sowie Tonalität bei Bedarf justieren.

    Häufige Fehler

    • Transkript liegt noch nicht vor Den Trigger um fünf bis zehn Minuten verzögern oder eine Wiederholungsabfrage einbauen.
    • Externe Mail wurde automatisch versendet Die Versandregel intern gegen extern strikt trennen und erneut prüfen.
    • Teilnehmer fehlen Die Kalender-Berechtigungen für Teilnehmerdaten prüfen.
    • Memo unvollständig Die Transkript-Qualität verbessern, etwa Mikrofon oder Störgeräusche.

    Builder-Prompt

    ZIEL
    Bauen Sie einen Workflow, der nach jedem Meeting automatisch das Transkript und die Metadaten abruft, daraus ein strukturiertes Memo mit Action Items erstellt, das Memo im Notizsystem ablegt und eine Follow-up-E-Mail an alle Teilnehmer vorbereitet oder versendet.
    
    Passen Sie die Struktur an die Konzepte Ihres Automations-Tools an, zum Beispiel Nodes, Steps, Zaps oder Agenten-Aktionen. Erhalten Sie dabei die Trigger-Logik, die Reihenfolge, die Versand-Verzweigung und den Datenfluss.
    
    TRIGGER
    Typ: Meeting-Ende als Kalender-Event.
    Verzögerung: fünf bis zehn Minuten, damit das Transkript vollständig vorliegt, bevor der Workflow startet.
    
    SCHRITTE
    1. Transkript und Metadaten abrufen: Transkript aus dem Meeting-Tool (Zoom, Meet oder Teams) laden, dazu Teilnehmerliste, Datum, Dauer und Recording-Link aus dem Kalender-Event.
    2. KI-Schritt: Meeting-Analyse und Memo. Nutzen Sie exakt den Prompt „Meeting-Analyse und Memo" weiter unten.
    3. Memo speichern: Das Memo strukturiert im Notizsystem (Notion, OneNote oder vergleichbar) ablegen, inklusive Metadaten und Recording-Link.
    4. KI-Schritt: Follow-up-E-Mail. Nutzen Sie exakt den Prompt „Follow-up-E-Mail" weiter unten, mit dem Memo aus Schritt 2 als Eingabe.
    5. Verzweigung (Versandregel): Sind ausschließlich interne Teilnehmer beteiligt, wird die E-Mail automatisch versendet. Ist mindestens ein externer Teilnehmer dabei, wird die E-Mail als Entwurf zur Prüfung gespeichert. Diese Regel ist verpflichtend und nicht optional.
    
    PROMPTS (exakt und unverändert übernehmen)
    Prompt 1, Meeting-Analyse und Memo:
    """
    Analysieren Sie das folgende Meeting-Transkript und erstellen Sie ein strukturiertes Meeting-Memo.
    
    Meeting-Details:
    Datum: [MEETING_DATUM]
    Teilnehmer: [TEILNEHMER_LISTE]
    Dauer: [MEETING_DAUER]
    
    Transkript:
    [MEETING_TRANSKRIPT]
    
    Erstellen Sie ein Meeting-Memo mit folgender Struktur:
    
    # Meeting-Zusammenfassung
    
    ## Kernthemen
    Fassen Sie die drei bis fünf wichtigsten besprochenen Themen zusammen.
    
    ## Entscheidungen
    Listen Sie alle getroffenen Entscheidungen auf.
    
    ## Action Items
    Erstellen Sie eine nummerierte Liste aller Aufgaben mit verantwortlicher Person und Deadline, sofern im Transkript erwähnt.
    
    ## Nächste Schritte
    Beschreiben Sie die vereinbarten nächsten Schritte und das weitere Vorgehen.
    
    ## Offene Fragen
    Listen Sie ungelöste Fragen oder vertagte Themen auf.
    
    Achten Sie auf [UNTERNEHMENS_TONALITÄT] und priorisieren Sie Klarheit und Handlungsorientierung.
    """
    
    Prompt 2, Follow-up-E-Mail:
    """
    Erstellen Sie eine professionelle Follow-up-E-Mail auf Basis des folgenden Meeting-Memos.
    
    Meeting-Memo:
    [MEETING_MEMO]
    
    E-Mail-Anforderungen:
    Betreff: kurz und prägnant, enthält Meeting-Thema und Datum
    Anrede: [ANREDE_STIL]
    Ton: [UNTERNEHMENS_TONALITÄT]
    Struktur: kurze Einleitung, Zusammenfassung der Kernpunkte, Action Items mit Verantwortlichen, Dank und Ausblick
    
    Zusätzliche Informationen:
    Nächstes Meeting: [NAECHSTES_MEETING]
    Besondere Hinweise: [BESONDERE_HINWEISE]
    
    Formulieren Sie die E-Mail so, dass sie direkt versendet werden kann. Heben Sie Action Items klar hervor, sodass jede Person ihre Aufgaben sofort erkennt.
    """
    
    DATENFLUSS
    Trigger zu Schritt 1: Kalender-Event mit Meeting-Titel, Datum, Teilnehmerliste und Recording-Link.
    Schritt 1 zu Schritt 2: [MEETING_DATUM], [TEILNEHMER_LISTE], [MEETING_DAUER], [MEETING_TRANSKRIPT].
    Schritt 2 zu Schritt 3 und 4: das fertige Memo als [MEETING_MEMO].
    Kalender zu Schritt 4: [NAECHSTES_MEETING], sofern ein nächster gemeinsamer Termin vorliegt, sonst leer lassen.
    Schritt 1 zu Schritt 5: die Teilnehmer-Domains für die Prüfung intern gegen extern.
    
    FEHLERBEHANDLUNG
    Transkript noch nicht verfügbar: Verzögerung erhöhen oder mit maximal drei Versuchen erneut abfragen, statt mit einem leeren Memo fortzufahren. Bleibt es weiterhin leer, den Organisator informieren.
    Meeting ohne Transkript, weil die Transkription deaktiviert war: den Lauf überspringen und einen Hinweis senden statt ein Memo aus fehlenden Daten zu erzeugen.
    Externe Teilnehmer beteiligt: niemals automatisch versenden, die Versandregel aus Schritt 5 strikt umsetzen.
    Teilnehmerliste unvollständig: Kalender-Berechtigungen für Attendees prüfen.
    Sehr langes Transkript nahe am Token-Limit: in Abschnitte teilen, jeden Abschnitt einzeln analysieren und die Ergebnisse im Memo zusammenführen.
    
    PLATZHALTER-KONVENTION
    Alle Platzhalter in eckigen Klammern sind Variablen. Dynamisch gemappt werden [MEETING_DATUM], [TEILNEHMER_LISTE], [MEETING_DAUER], [MEETING_TRANSKRIPT], [MEETING_MEMO] und [NAECHSTES_MEETING], wie im Datenfluss beschrieben. Nicht dynamisch sind [UNTERNEHMENS_TONALITÄT], [ANREDE_STIL] und [BESONDERE_HINWEISE]. Diese legen Sie vor der Aktivierung manuell fest, [BESONDERE_HINWEISE] bleibt leer, wo nichts zu ergänzen ist. Die eckigen Klammern innerhalb der Memo-Struktur selbst sind Format-Anweisungen an das Sprachmodell und bleiben unverändert. Listen Sie alle manuell zu konfigurierenden Platzhalter am Ende gesondert auf.
    
    SELBSTPRÜFUNG VOR ABSCHLUSS
    Prüfen Sie, bevor Sie den Workflow als fertig melden:
    1. Sind alle Schritte korrekt verbunden, inklusive der Transkript-Verzögerung und der Versand-Verzweigung intern gegen extern?
    2. Sind beide Prompts vollständig und unverändert eingefügt und alle dynamischen Platzhalter gemappt?
    3. Wird das Memo samt Metadaten und Recording-Link am richtigen Ort im Notizsystem abgelegt?
    4. Sind alle Punkte aufgelistet, die manuell konfiguriert werden müssen: das Meeting-Tool mit aktivierter Transkription, der Kalender-Zugang, das Ziel im Notizsystem, die internen Domains für die Versandregel, [UNTERNEHMENS_TONALITÄT] und [ANREDE_STIL] sowie der LLM-Zugang?

    Arbeitsprompts

    Meeting-Analyse und Memo

    Wird in Schritt 3 eingesetzt, um aus dem Transkript ein strukturiertes Memo mit Kernthemen, Entscheidungen, Action Items, nächsten Schritten und offenen Fragen zu erstellen.

    Analysieren Sie das folgende Meeting-Transkript und erstellen Sie ein strukturiertes Meeting-Memo.
    
    Meeting-Details:
    Datum: [MEETING_DATUM]
    Teilnehmer: [TEILNEHMER_LISTE]
    Dauer: [MEETING_DAUER]
    
    Transkript:
    [MEETING_TRANSKRIPT]
    
    Erstellen Sie ein Meeting-Memo mit folgender Struktur:
    
    # Meeting-Zusammenfassung
    
    ## Kernthemen
    Fassen Sie die drei bis fünf wichtigsten besprochenen Themen zusammen.
    
    ## Entscheidungen
    Listen Sie alle getroffenen Entscheidungen auf.
    
    ## Action Items
    Erstellen Sie eine nummerierte Liste aller Aufgaben mit verantwortlicher Person und Deadline, sofern im Transkript erwähnt.
    
    ## Nächste Schritte
    Beschreiben Sie die vereinbarten nächsten Schritte und das weitere Vorgehen.
    
    ## Offene Fragen
    Listen Sie ungelöste Fragen oder vertagte Themen auf.
    
    Achten Sie auf [UNTERNEHMENS_TONALITÄT] und priorisieren Sie Klarheit und Handlungsorientierung.

    Follow-up-E-Mail

    Wird in Schritt 5 eingesetzt, um aus dem gespeicherten Memo eine versandfertige Follow-up-E-Mail zu formulieren.

    Erstellen Sie eine professionelle Follow-up-E-Mail auf Basis des folgenden Meeting-Memos.
    
    Meeting-Memo:
    [MEETING_MEMO]
    
    E-Mail-Anforderungen:
    Betreff: kurz und prägnant, enthält Meeting-Thema und Datum
    Anrede: [ANREDE_STIL]
    Ton: [UNTERNEHMENS_TONALITÄT]
    Struktur: kurze Einleitung, Zusammenfassung der Kernpunkte, Action Items mit Verantwortlichen, Dank und Ausblick
    
    Zusätzliche Informationen:
    Nächstes Meeting: [NAECHSTES_MEETING]
    Besondere Hinweise: [BESONDERE_HINWEISE]
    
    Formulieren Sie die E-Mail so, dass sie direkt versendet werden kann. Heben Sie Action Items klar hervor, sodass jede Person ihre Aufgaben sofort erkennt.

    JSON-Export

    Einrichtung

    Zwei Wege führen zum Ziel. Wählen Sie den, der zu Ihrem Setup passt.

    Geeignet, wenn Sie den Workflow in Ihrem eigenen Automations-Tool aufbauen möchten.

    1. Öffnen Sie Ihr Workflow-Tool, etwa n8n, Make, Zapier oder Langdock.
    2. Legen Sie einen neuen Workflow an und vergeben Sie einen Namen.
    3. Wählen Sie die KI-gestützte Erstellung, sofern Ihr Tool sie anbietet.
    4. Fügen Sie den Builder-Prompt von oben vollständig ein.
    5. Prüfen Sie das Ergebnis gegen die Schrittfolge in diesem Dokument und ergänzen Sie Zugänge und Kanäle.

    Geeignet, wenn Sie den Workflow unverändert übernehmen möchten.

    1. Laden Sie die JSON-Datei aus dem Abschnitt JSON-Export herunter.
    2. Öffnen Sie den Workflow-Bereich Ihres Tools und legen Sie einen neuen Workflow an.
    3. Vergeben Sie einen Namen und bestätigen Sie die Anlage.
    4. Öffnen Sie das Menü am Workflow-Namen und wählen Sie den Import einer JSON-Datei.
    5. Laden Sie die Datei hoch und hinterlegen Sie anschließend Ihre eigenen Zugänge.
    6. Führen Sie einen Testlauf durch, bevor Sie den Workflow aktivieren.

    Stand:

    Im Workshop wird daraus Ihre Methode.

    Aus einem einzelnen Prompt wird eine wiederholbare Methode. Das zeigen wir im Workshop Vom Prompt zur Methode.

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