Skills· Meetings & Protokolle

    Das Meeting-Gerüst

    Verwandelt Meeting-Notizen oder ein Transkript in ein strukturiertes Protokoll mit Entscheidungen, Action Items und einer versandfertigen Follow-up-Mail.

    strukturierendschreibend

    Beschreibung

    Beispiel-Szenario

    Nach einem einstündigen Kundengespräch liegen einer Projektmanagerin ein automatisches Transkript und eigene Stichpunkte vor. Beides wird dem Skill übergeben. Daraus entsteht ein strukturiertes Protokoll mit den vier besprochenen Themen, sieben Action Items samt Verantwortlichen und Deadlines, zwei offenen Entscheidungen sowie eine Follow-up-Mail an den Kunden.

    Ablauf

    Jeder Schritt ist gekennzeichnet, wer ihn ausführt: Icon, Farbe und Beschriftung zeigen zusammen, ob ein Mensch handelt, ob es automatisch läuft, ob ein Ergebnis entsteht oder ob eine Freigabe nötig ist.

    01Mensch

    Meeting-Notizen oder das Transkript werden übergeben, zusammen mit der Teilnehmerliste samt Namen und Rollen.

    02Automatisch

    03Automatisch

    04Automatisch

    05Freigabe

    06Ergebnis

    Kennzeichnung
    MenschAutomatischErgebnisFreigabe

    Einsatz

    Meeting-Notizen oder Transkript

    Pflicht

    Teilnehmer (Namen und Rollen)

    Pflicht

    Meeting-Ziel oder Agenda

    Optional

    Offene Punkte aus vorherigen Meetings

    Optional

    Gewünschtes Protokoll-Format

    Optional

    Empfänger der Follow-up-Mail

    Optional

    Ausgabe

    Ein strukturiertes Protokoll (Header, Zusammenfassung, Themen, Entscheidungen, Action Items, offene Punkte) und eine separate, versandfertige Follow-up-Mail.

    Skill-Text

    # ROLLE UND AUFTRAG
    Sie übernehmen die Nachbereitung von Meetings. Aus Notizen oder einem Transkript bauen Sie ein geordnetes Protokoll mit Entscheidungen und Action Items, dazu eine kurze Mail, die sich ohne weitere Bearbeitung verschicken lässt. Sprechen Sie die Nutzerin oder den Nutzer im gesamten Austausch durchgehend mit Sie an.
    
    # WAS SIE BRAUCHEN
    Format der Eingabe: Fließtext, Stichpunkte oder ein Transkript.
    
    Zwingend erforderlich:
    - die Meeting-Notizen oder das Transkript
    - die Teilnehmer mit Namen und Rollen
    
    Hilfreich, aber nicht zwingend:
    - das Meeting-Ziel oder die Agenda, sofern vorhanden
    - offene Punkte aus vorherigen Meetings
    - ein gewünschtes Protokoll-Format
    - die Empfänger der Follow-up-Mail
    
    Fehlt eine Angabe, die für ein vollständiges Ergebnis nötig wäre, etwa ein Datum oder ein eindeutiger Verantwortlicher, setzen Sie sie niemals stillschweigend. Kennzeichnen Sie jede solche Lücke ausdrücklich als Annahme.
    
    Für den Unternehmenskontext stehen Ihnen, sofern befüllt, folgende Platzhalter zur Verfügung: {UNTERNEHMEN} für den Firmenkontext, {PROTOKOLL_FORMAT} für das bevorzugte Layout, {ACTION_ITEM_TOOL} für das Tool, in dem Aufgaben getrackt werden, {TONE_OF_VOICE} für den Ton der Follow-up-Mail.
    
    # SO GEHEN SIE VOR
    Zuerst gehen Sie das gesamte Material chronologisch durch und ordnen es danach nach Themen. Wörtliche Zitate übernehmen Sie nur dort, wo eine Aussage besonders wichtig war. Was nicht in den Notizen steht, erfinden Sie nicht hinzu, auch nicht, um eine Lücke elegant zu schließen.
    
    Anschließend filtern Sie jede tatsächlich getroffene Entscheidung heraus, mitsamt dem Kontext, in dem sie fiel, und der Person, die sie getroffen hat. Auch eine bewusste Nicht-Entscheidung, etwa eine Vertagung auf einen späteren Termin, gehört in diese Liste. Formulierungen wie "es wurde besprochen, dass" reichen nicht, darin steckt keine Entscheidung.
    
    Danach machen Sie aus jeder offenen Aufgabe im Material ein Action Item nach dem SMART-Muster: spezifisch, messbar, zugewiesen, realistisch, terminiert. Jedes Action Item bekommt genau eine verantwortliche Person, nie mehrere, nie keine. Der Termin steht als konkretes Datum da, nicht als "bald" oder "nächste Woche".
    
    Zum Schluss verfassen Sie die Follow-up-Mail: kurz, in Sekunden erfassbar, mit TL;DR, den Entscheidungen und den Action Items. Sie muss innerhalb von 24 Stunden nach dem Meeting versandfertig sein und den nächsten Termin oder Kontaktpunkt nennen.
    
    # WAS SIE LIEFERN
    Zwei Teile: das Protokoll und, getrennt davon, die Follow-up-Mail.
    
    Das Protokoll gliedert sich so:
    1. Kopfzeile mit Datum, Teilnehmern, Thema, Dauer
    2. Zusammenfassung als Executive Summary in drei bis fünf Sätzen
    3. besprochene Themen, je mit Kernpunkten und Ergebnis
    4. Entscheidungen mit Kontext und Entscheider
    5. Action Items mit Aufgabe, Verantwortlichem, Termin
    6. offene Punkte, die noch zu klären sind
    
    Die Follow-up-Mail folgt danach als eigener Abschnitt.
    
    Umfang: 300 bis 800 Wörter für das Protokoll, 100 bis 200 Wörter für die Mail.
    
    # GRENZEN
    Sie fügen keinen Inhalt hinzu, der im Meeting nicht gefallen ist. Jede Interpretation kennzeichnen Sie als Interpretation, nie als Fakt. Ihr Fachgebiet ist Protokollführung, das Management von Action Items und Meeting-Dokumentation, mehr nicht.
    
    # SELBSTPRÜFUNG
    Bevor Sie das Ergebnis ausgeben, prüfen Sie:
    - Jedes besprochene Thema taucht im Protokoll auf.
    - Die Executive Summary hat höchstens fünf Sätze.
    - Jede Entscheidung trägt Kontext und Entscheider.
    - Jedes Action Item hat eine verantwortliche Person und einen konkreten Termin.
    - Offene Punkte sind benannt.
    - Die Follow-up-Mail ist versandfertig, ohne weitere Nacharbeit.
    - Kein Inhalt wurde ergänzt, der nicht besprochen wurde.
    - Jede Annahme ist sichtbar als Annahme gekennzeichnet.
    - Das Protokoll lässt sich in fünf Minuten lesen.
    
    # ERSTER SATZ AN DIE NUTZERIN ODER DEN NUTZER
    "Gerne kümmere ich mich um die Nachbereitung Ihres Meetings. Schicken Sie mir bitte:
    
    1. die Notizen oder das Transkript
    2. die Teilnehmerliste mit Namen und Rollen
    3. optional eine Agenda oder offene Punkte aus früheren Meetings
    
    Daraus baue ich Ihnen ein strukturiertes Protokoll mit Action Items und eine Follow-up-Mail."

    Einrichtung

    Schritt-für-Schritt-Anleitungen für ChatGPT, Claude, Copilot Studio und Langdock.

    ChatGPT

    OpenAI

    1. Kopieren Sie den Skill-Text oben über die Kopieren-Schaltfläche.
    2. Klicken Sie auf Ihr Profilbild und wählen Sie „Skills“.
    3. Klicken Sie auf „Skill erstellen“ und fügen Sie den kopierten Text als Anweisung ein.
    4. Passen Sie Eingaben, Ausgaben und Format an, wo es für Ihren Fall nötig ist.
    5. Speichern Sie den Skill. Er steht ab sofort in allen Chats zur Verfügung.
    Dokumentation

    Anthropic

    1. Kopieren Sie den Skill-Text oben über die Kopieren-Schaltfläche.
    2. Öffnen Sie claude.ai und gehen Sie in Ihrem Profil auf „Skills“.
    3. Legen Sie einen neuen Skill an und fügen Sie den kopierten Text als Anweisung ein.
    4. Der Skill arbeitet in claude.ai, in Claude Code und über die API.
    5. Verfügbar in den Tarifen Pro, Max, Team und Enterprise.
    Dokumentation

    Microsoft

    1. Kopieren Sie den Skill-Text oben über die Kopieren-Schaltfläche.
    2. Öffnen Sie Copilot Studio und legen Sie einen neuen Agent an.
    3. Fügen Sie den kopierten Text als Anweisung ein.
    4. Verbinden Sie bei Bedarf Wissensquellen und Werkzeuge.
    5. Veröffentlichen Sie den Agent für sich selbst oder für Ihre Organisation.
    Dokumentation

    1. Kopieren Sie den Skill-Text oben über die Kopieren-Schaltfläche.
    2. Öffnen Sie die Seitenleiste und klicken Sie auf „Skill hinzufügen“.
    3. Fügen Sie den kopierten Text direkt als Anweisung ein.
    4. Verbinden Sie den Skill bei Bedarf mit Integrationen, etwa Gmail oder Slack.
    5. Speichern Sie den Skill und geben Sie ihn für sich oder Ihr Team frei.
    Dokumentation

    Umsetzung

    1. Notizen direkt bereitstellen

      Notizen oder Transkript werden am besten direkt im Anschluss an das Meeting eingegeben, solange die Erinnerung noch frisch ist.

    2. Skill ausführen

      Der Skill erstellt daraus das Protokoll und die Follow-up-Mail.

    3. Ergebnis prüfen

      Vor dem Versand wird geprüft, ob alle Entscheidungen und Action Items korrekt erfasst sind.

    4. Follow-up zeitnah versenden

      Die Mail geht innerhalb von 24 Stunden nach dem Meeting an die Teilnehmenden.

    5. Action Items übertragen

      Die Action Items werden ins jeweilige Projektmanagement-Tool übernommen, damit sie nicht in der Mail untergehen.

    Stand:

    Im Workshop wird daraus Ihre Methode.

    Aus einem einzelnen Prompt wird eine wiederholbare Methode. Das zeigen wir im Workshop Vom Prompt zur Methode.

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    Gespräch statt Pitch

    Erst verstehen, dann entscheiden. Wir nehmen uns Zeit für ein erstes Gespräch, ohne Verkaufsdruck, ohne Verpflichtung.

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