Beschreibung
Bei Ideen, von denen man selbst überzeugt ist, fallen die eigenen blinden Flecken am schwersten auf. Das Steelman-Schema dreht die Perspektive bewusst um: Es fasst eine Position zunächst in ihrer stärksten Form zusammen und stellt ihr dann substanzielle Gegenargumente aus mehreren Blickwinkeln entgegen, deckt übersehene Aspekte auf und spielt realistische Worst-Case-Szenarien durch.
Gedacht ist der Skill für Führungskräfte und Teams, die eine Strategie, These oder Entscheidung vor einer Präsentation, einem Pitch oder einer Board-Runde belastbarer machen wollen. Ziel ist nicht, die Position zu zerlegen, sondern sie durch echten Widerspruch zu härten: Am Ende steht eine gestärkte Argumentation samt Einwandbehandlung und einer klaren Empfehlung, ob die Position so umgesetzt, angepasst oder verworfen werden sollte.
Die ehrliche Grenze: Der Skill ersetzt keine echte Diskussion mit unabhängigen Personen im Raum und keine belastbare Marktvalidierung. Die generierten Gegenargumente und Worst-Case-Szenarien sind plausible Hypothesen, keine geprüften Fakten, und sollten vor einer Entscheidung mit realen Daten oder Fachleuten abgeglichen werden.




