Beschreibung
Neue Verträge landen oft in einem Ordner und warten dort, bis jemand Zeit findet, sie vollständig zu lesen. Die Vertragsrisiko-Kette übernimmt diese Vorarbeit. Sobald ein neuer Vertrag im dafür vorgesehenen Ordner erscheint, extrahiert der Workflow den Text, bei gescannten Dokumenten läuft vorab eine OCR-Erkennung. Anschließend zieht ein Sprachmodell die zentralen Vertragsbestandteile in ein festes Format: Parteien, Laufzeit, Kündigung, Kosten, Haftung und Datenschutz. Daraus entsteht eine Executive Summary mit einer nach Hoch, Mittel und Niedrig sortierten Risikoliste und einer Einschätzung zur Prüfpriorität. Die fertige Zusammenfassung landet in einer zentralen Ablage, das zuständige Team, etwa die Rechtsabteilung, wird mit Link benachrichtigt.
Der Mensch bleibt an der entscheidenden Stelle in der Schleife: Die Kette liefert eine strukturierte Grundlage für die Prüfung, sie ersetzt sie nicht. Wer mit Zusammenfassung und Risikoliste in die rechtliche Prüfung geht, kommt vorbereiteter dorthin und muss den Vertrag nicht mehr komplett neu lesen, um die relevanten Stellen zu finden. Die Analyse bleibt Vorarbeit: Ergebnisse mit rechtlicher Tragweite gehören vor jeder Entscheidung in eine anwaltliche Prüfung.
Wo der Mehrwert am größten ist, hängt vom Vertragsvolumen ab. Bei wenigen, stark individuellen Verträgen bleibt der Effekt gering. Bei wiederkehrenden Vertragstypen wie Dienstleistungs- oder Lieferantenverträgen spart die automatische Vorstrukturierung dagegen spürbar Zeit vor der eigentlichen Prüfung.
- Schnellere Review-Vorarbeit: Legal erhält fertige Key Terms und eine erste Risikoeinschätzung, statt jeden Vertrag von Grund auf zu lesen.
- Konsistente Risikobewertung: Jeder Vertrag wird nach denselben Kategorien Hoch, Mittel und Niedrig eingeordnet.
- Durchsuchbare Key Terms: Parteien, Laufzeit, Kosten und Haftung liegen strukturiert und einheitlich vor.
- Kürzere Time to Review: Vorarbeit und Priorisierung laufen automatisch ab, bevor die eigentliche Prüfung beginnt.




