Beschreibung
Linear organisiert Arbeit in einer Hierarchie aus Initiatives, Projects, Cycles und Issues, ergänzt um Teams und Sub-Teams als Organisationseinheiten. Issues tragen Status, Priorität, Schätzungen, Fälligkeitsdaten, Labels und Beziehungen zu anderen Issues, Board- und Timeline-Ansichten sowie Custom Views mit Filtern und Sortierung machen den Fortschritt sichtbar. Dokumente und ein eingebauter Editor dienen als Ablage für Produktanforderungen und Roadmaps, ein Peek-Vorschaumodus zeigt Details per Tastenkürzel, ohne ein Issue vollständig zu öffnen.
Ein Teil der Funktionen ist an höhere Tarifstufen gebunden: Service-Level-Agreements auf Issues, private Sub-Teams und die kostenlos enthaltenen Guided Reviews setzen Business- oder Enterprise-Workspaces voraus, die Gong-Integration zur automatischen Issue-Erstellung aus Kundengesprächen ist auf Enterprise-Workspaces beschränkt. Der programmatische Zugriff läuft über eine GraphQL-API mit einem TypeScript-SDK, die über ein Leaky-Bucket-Verfahren ratenbegrenzt ist: Unauthentifizierte Anfragen sind auf 600 pro Stunde gedeckelt, und einzelne Abfragen dürfen eine Komplexität von 10.000 Punkten nicht überschreiten.
Gegenüber klassischen Ticket- und Projektmanagement-Werkzeugen setzt Linear stärker auf tastaturgetriebene Bedienung, eine engere Kopplung an den Code über Diffs und Pull-Request-Reviews sowie auf eigene KI-Agenten und wiederkehrende Automations, die Issues recherchieren, weiterleiten oder eigenständig bearbeiten. Wer in erster Linie ein schlankes Aufgaben-Board ohne Entwicklungs-Anbindung sucht, findet in einfacheren Board-Werkzeugen den geringeren Einstiegsaufwand, wer Software-Teams samt Coding- und Agenten-Workflows in einem Werkzeug bündeln will, findet in Linear die engere Verzahnung.








