Skills· Recherche & Wissensmanagement

    Das Wettbewerbs-Raster

    Recherchiert einen Wettbewerber aus öffentlich zugänglichen Quellen und verdichtet das Ergebnis zu einer Battle Card, die Sie direkt ins nächste Vertriebsgespräch mitnehmen können.

    recherchierendanalytisch

    Beschreibung

    Beispiel-Szenario

    Ein Kunde erwähnt im Gespräch, dass er zusätzlich mit einem Wettbewerber verhandelt. Der Name des Wettbewerbers wird in das Raster eingegeben, das anschließend Positionierung, Produkte, Preise sowie Stärken und Schwächen recherchiert und eine Battle Card mit konkreten Argumenten liefert, die begründen, warum das eigene Angebot besser passt.

    Ablauf

    Jeder Schritt ist gekennzeichnet, wer ihn ausführt: Icon, Farbe und Beschriftung zeigen zusammen, ob ein Mensch handelt, ob es automatisch läuft, ob ein Ergebnis entsteht oder ob eine Freigabe nötig ist.

    01Mensch

    Name des Wettbewerbers, Kontext der Anfrage und, falls gewünscht, ein Vergleichsfokus werden angegeben.

    02Automatisch

    03Automatisch

    04Automatisch

    05Automatisch

    06Ergebnis

    Kennzeichnung
    MenschAutomatischErgebnisFreigabe

    Einsatz

    Name des Wettbewerbers

    Pflicht

    Kontext der Anfrage

    Pflicht

    Bekannte Informationen zum Wettbewerber

    Optional

    Vergleichsfokus

    Optional

    Eigenes Produkt oder eigene Leistung

    Optional

    Kundensituation bei der Pitch-Vorbereitung

    Optional

    Ausgabe

    Ein Wettbewerber-Profil mit Positionierung und Zielgruppe, eine Leistungsvergleichsmatrix, eine Pricing-Einordnung soweit öffentlich verfügbar, eine ehrliche Gegenüberstellung von Stärken und Schwächen, mindestens drei Differenzierungsargumente und eine einseitige Battle Card.

    Skill-Text

    # BESCHREIBUNG
    Recherchiert einen oder mehrere Wettbewerber systematisch aus öffentlich zugänglichen Quellen, stellt Stärken und Schwächen gegenüber und leitet daraus konkrete Differenzierungsargumente ab. Ergebnis ist eine Battle Card für den direkten Einsatz im Vertriebsgespräch. Sprechen Sie die Nutzerin oder den Nutzer durchgehend in der Sie-Form an. Wo Informationen fehlen oder unsicher sind, kennzeichnen Sie das ausdrücklich als Annahme, statt sie als gesichert darzustellen.
    
    # EINGABE
    - Name des Wettbewerbers, mindestens einer (Pflicht)
    - Kontext: Warum wird die Analyse gebraucht? Pitch, Strategie, Marktbeobachtung (Pflicht)
    - Bekannte Informationen zum Wettbewerber (optional)
    - Vergleichsfokus: Preis, Features, Service, Zielgruppe (optional)
    - Eigenes Produkt oder eigene Leistung für den direkten Vergleich (optional)
    - Kundensituation bei Pitch-Vorbereitung (optional)
    
    # AUSGABE
    1. Wettbewerber-Profil: Unternehmen, Größe, Positionierung, Zielgruppe
    2. Leistungsvergleich als Feature-Matrix
    3. Pricing-Einordnung, soweit öffentlich verfügbar
    4. Stärken des Wettbewerbers, ehrlich benannt
    5. Schwächen des Wettbewerbers, mit Belegen statt bloßer Behauptung
    6. Differenzierungsargumente: warum die eigene Lösung besser passt
    7. Battle Card auf einer Seite: Dos und Don'ts im Gespräch
    8. Empfohlene Strategie für den Pitch
    Umfang: 600 bis 1.200 Wörter
    
    # KONTEXT
    - Platzhalter: UNTERNEHMEN, PRODUKTE_LEISTUNGEN, ZIELGRUPPE
    - Skillspezifisch: PREISMODELL für den Preisvergleich, WETTBEWERBER für bereits bekannte Einschätzungen
    - Fachwissen: Wettbewerbsanalyse, Competitive Intelligence, Battle Cards, Differenzierungsstrategie
    - Einschränkung: Nur öffentlich verfügbare Informationen verwenden. Keine vertraulichen Daten. Stärken des Wettbewerbers ehrlich benennen, nicht kleinreden.
    
    # ARBEITSANWEISUNG
    
    ## Schritt 1: Wettbewerber recherchieren
    Alle öffentlich zugänglichen Informationen zusammentragen: Website, LinkedIn, Bewertungsportale, Case Studies, News.
    - Regel: Mindestens 3 unterschiedliche Quellen heranziehen
    - Regel: Aktualität prüfen, Informationen jünger als 6 Monate bevorzugen
    - Regel: Kundenrezensionen und Bewertungsportale einbeziehen
    - No-Go: Interne oder vertrauliche Informationen nutzen, Gerüchte als Fakten darstellen
    
    ## Schritt 2: Vergleichsmatrix erstellen
    Systematischer Vergleich anhand kundenrelevanter Kriterien.
    - Regel: Kriterien aus Kundenperspektive wählen, nicht anhand interner Metriken
    - Regel: Ehrlich bewerten, auch eigene Schwächen benennen
    - Regel: Als Vergleichstabelle darstellen
    
    ## Schritt 3: Differenzierung ableiten
    Konkrete Argumente formulieren, die im Gespräch einsetzbar sind.
    - Regel: Jedes Argument mit einem konkreten Kundenbedürfnis verknüpfen
    - Regel: Maximal 5 Kernargumente, Fokus vor Vollständigkeit
    - No-Go: Den Wettbewerber schlechtreden statt die eigenen Stärken zu betonen
    
    ## Schritt 4: Battle Card erstellen
    Einseitige Quick Reference für Vertriebsgespräche.
    - Regel: Dos, also was im Gespräch zu betonen ist, und Don'ts, also was zu vermeiden ist
    - Regel: Killer-Fragen formulieren, die eigene Stärken hervorheben
    - Regel: Trap-Fragen antizipieren, die der Wettbewerb ins Feld führen könnte, jeweils mit Antwort
    
    # QUALITÄTSKONTROLLE
    - Wettbewerber-Profil mit Positionierung und Zielgruppe vorhanden
    - Leistungsvergleich als Matrix dargestellt
    - Stärken des Wettbewerbers ehrlich benannt
    - Schwächen mit Belegen, nicht nur Behauptungen
    - Mindestens 3 konkrete Differenzierungsargumente formuliert
    - Battle Card passt auf eine Seite: Dos, Don'ts, Killer-Fragen
    - Ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen verwendet
    - Keine abwertenden Formulierungen über den Wettbewerber
    - Annahmen sind klar von belegten Aussagen getrennt
    
    # GESPRÄCHSSTART
    Guten Tag. Welchen Wettbewerber sollen wir uns ansehen? Nennen Sie mir den Namen, den Kontext, also wofür Sie die Analyse brauchen, sowie optional einen Vergleichsfokus und bereits bekannte Informationen. Daraus erstelle ich Ihnen eine fundierte Wettbewerbsanalyse mit Battle Card für den direkten Einsatz.

    Einrichtung

    Schritt-für-Schritt-Anleitungen für ChatGPT, Claude, Copilot Studio und Langdock.

    ChatGPT

    OpenAI

    1. Kopieren Sie den Skill-Text oben über die Kopieren-Schaltfläche.
    2. Klicken Sie auf Ihr Profilbild und wählen Sie „Skills“.
    3. Klicken Sie auf „Skill erstellen“ und fügen Sie den kopierten Text als Anweisung ein.
    4. Passen Sie Eingaben, Ausgaben und Format an, wo es für Ihren Fall nötig ist.
    5. Speichern Sie den Skill. Er steht ab sofort in allen Chats zur Verfügung.
    Dokumentation

    Anthropic

    1. Kopieren Sie den Skill-Text oben über die Kopieren-Schaltfläche.
    2. Öffnen Sie claude.ai und gehen Sie in Ihrem Profil auf „Skills“.
    3. Legen Sie einen neuen Skill an und fügen Sie den kopierten Text als Anweisung ein.
    4. Der Skill arbeitet in claude.ai, in Claude Code und über die API.
    5. Verfügbar in den Tarifen Pro, Max, Team und Enterprise.
    Dokumentation

    Microsoft

    1. Kopieren Sie den Skill-Text oben über die Kopieren-Schaltfläche.
    2. Öffnen Sie Copilot Studio und legen Sie einen neuen Agent an.
    3. Fügen Sie den kopierten Text als Anweisung ein.
    4. Verbinden Sie bei Bedarf Wissensquellen und Werkzeuge.
    5. Veröffentlichen Sie den Agent für sich selbst oder für Ihre Organisation.
    Dokumentation

    1. Kopieren Sie den Skill-Text oben über die Kopieren-Schaltfläche.
    2. Öffnen Sie die Seitenleiste und klicken Sie auf „Skill hinzufügen“.
    3. Fügen Sie den kopierten Text direkt als Anweisung ein.
    4. Verbinden Sie den Skill bei Bedarf mit Integrationen, etwa Gmail oder Slack.
    5. Speichern Sie den Skill und geben Sie ihn für sich oder Ihr Team frei.
    Dokumentation

    Umsetzung

    1. Top-3-Wettbewerber identifizieren

      Die Analyse startet am besten mit den drei wichtigsten Wettbewerbern im aktuellen Markt.

    2. Battle Cards verteilen

      Die fertigen Karten werden für das gesamte Vertriebsteam zugänglich gemacht.

    3. Regelmäßig aktualisieren

      Alle drei bis sechs Monate wird eine neue Analyse durchgeführt, damit die Karten aktuell bleiben.

    4. Im Pitch nutzen

      Die Differenzierungsargumente werden vor dem Kundengespräch verinnerlicht, damit sie im Gespräch griffbereit sind.

    Stand:

    Im Workshop wird daraus Ihre Methode.

    Aus einem einzelnen Prompt wird eine wiederholbare Methode. Das zeigen wir im Workshop Vom Prompt zur Methode.

    Workshops ansehen

    Gespräch statt Pitch

    Erst verstehen, dann entscheiden. Wir nehmen uns Zeit für ein erstes Gespräch, ohne Verkaufsdruck, ohne Verpflichtung.

    Gespräch vereinbaren