Beschreibung
GSD adressiert den Qualitätsverlust, der entsteht, wenn ein KI-Modell sein Kontextfenster über eine lange Session füllt. Das Framework strukturiert Arbeit stattdessen in fünf Phasen: Discuss (Entscheidungen festhalten), Plan (Recherche und Zerlegung in Teilschritte), Execute (Pläne in parallelen Wellen umsetzen), Verify (Überprüfung und Fehlerbehebung) und Ship (Pull-Request erstellen, Phase archivieren). Sub-Agents starten dabei jeweils mit einem frischen Kontextfenster statt die Verunreinigung einer langen Haupt-Session zu erben. Laut Quelle ist GSD besonders für Claude Code optimiert, funktioniert aber auch mit OpenCode, GitHub Copilot, Cursor und weiteren Harnesses.
Jedes Projekt bekommt dabei eine eigene Planungsstruktur mit Projekt-, Roadmap- und Status-Dateien, gegen die einzelne Phasen geplant und abgehakt werden. Wer GSD projektweit einführt, übernimmt damit auch dessen Ordner- und Dateikonventionen, ein nachträglicher Ausstieg bedeutet entsprechenden Aufräumaufwand. Als aktiv weiterentwickeltes Open-Source-Projekt können sich Konventionen zwischen Versionen ändern.








